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Heteronormativität

Als gesellschaftliches Ordnungsprinzip, das Geschlecht und Sexualität normiert, beschreibt Heteronormativität ein binäres Geschlechtersystem, das ausschließlich zwei Geschlechter akzeptiert. Diese stehen in einem hierarchischen Verhältnis zueinander, das Männlichkeit über Weiblichkeit stellt. Gleichzeitig schreibt Heteronormativität eine Übereinstimmung des biologischen und psychosozialen Geschlechts und ein auf das jeweilige Gegengeschlecht ausgerichtetes (heterosexuelles) Begehren vor. Dies führt zur Ausgrenzung und Sanktionierung von Personen, die dieser Ordnung nicht entsprechen. Dazu gehören z.B. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*.
(Glossar zum Thema  geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Kontext  von Antidiskriminierung  und Pädagogik https://www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de/toolbox/_content/pdf/Glossar-von-Queeformat_Queerhistorymonth.pdf, 8.5.20)

Die folgenden Links geben einen Überblick zum Thema Heteronormativität.

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, FUMA Fachstelle Gender & Diversity

Erfahrungen von Diskriminierung aufgrund von Heteronormativität an der UzK

Im Rahmen der Kampagne #unboxingdiscrimination werden Erfahrungen und Beobachtungen von Diskriminierung aufgrund von Heteronormativität an der UzK gesammelt und geteilt. Wenn auch Sie etwas mitteilen wollen, klicken Sie hier.