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Bild: Hannah Scherer

Diversity Audit „Vielfalt gestalten"

2017/18 beteiligte sich die UzK gemeinsam mit zehn weiteren Hochschulen am Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands. Ziel des Audits war es, die Universität bei der Entwicklung einer Strategie zu unterstützen, die einen produktiven und diskriminierungsfreien Umgang mit Studierenden und Mitarbeitenden fördert. Nach dem erfolgreichen Durchlaufen des Auditierungsprozesses erhielt die Universität im Februar 2019 das Zertifikat „Vielfalt gestalten“.

Begleitet wurde der Auditierungsprozess von einer externen Auditorin, Dr.‘ Karoline Spelsberg-Papazoglou von der Folkwang Universität der Künste.

Workshops, die im Laufe des Auditierungsprozesses stattfanden:
1.    Kick-Off-Workshop (29. März 2017)
2.    Strategie- und Maßnahmen-Workshop (19. Mai 2017)
3.    Reflexionsworkshop (22. März 2018)
4.    Abschlussworkshop (30. Oktober 2018)

Die Strategieentwicklung umfasste die drei inhaltlichen Schwerpunkte „Inklusion“, „Bildungsgerechtigkeit“ und „Antidiskriminierung“, die in Teilprojekten bearbeitet wurden und nun drei der fünf strategischen Themenfelder der Strategie Chancengerechtigkeit darstellen.

Teilprojekt „Aktionsplan Inklusion“ bzw. „Runder Tisch Inklusion“
Um die Entwicklung des Aktionsplan Inklusion nachhaltig zu gestalten, wurde der „Runde Tisch Inklusion“ als Diskussions- und Vernetzungsforum ins Leben gerufen. In insgesamt 4-5 zweistündigen Sitzungen begleiteten die Teilnehmenden den Entwicklungsprozess des Aktionsplans. Zusätzlich gab es Expert*innengruppen zu einzelnen Handlungsfeldern, an denen Interessierte mitwirken konnten.
Seit Ende des Audits wird das Themenfeld Inklusion im Runden Tisch Inklusion sowie in der Steuerungsgruppe Aktionsplan Inklusion bearbeitet.

Teilprojekt „Bildungsgerechtigkeit“
Im Rahmen dieses Teilprojekts wurden zum einen etablierte, aber oftmals nicht ausreichend differenzierte Begrifflichkeiten –  wie beispielsweise „Migrationshintergrund“ oder „Bildungsferne“ – gemeinsam kritisch reflektiert. Zum anderen wurden bereits innerhalb der Universität zu Köln bestehende Maßnahmen und Projekte zum Abbau von Bildungsungerechtigkeit sichtbarer gemacht und vernetzt.

Teilprojekt „Antidiskriminierung“
Im Rahmen dieses Teilprojekts wurde die Richtlinie zum Umgang mit Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und Mobbing entwickelt. Darüber hinaus wurden Maßnahmen entwickelt, um die vorhandenen Beschwerdeverfahren und Anlaufstellen für Diskriminierungserfahrungen strukturell auszubauen und besser zu vernetzen sowie eine gemeinsame Qualitätssicherung zu etablieren.

Seit Ende des Audits wird das Themenfeld Antidiskriminierung in der AG Richtlinie Antidiskriminierung (AGA) bearbeitet.

Eine barrierefreie Version des Selbstberichts 2018 finden Sie im Bereich Barrierefreie Downloads.