Wann: Montag, 16. November, 9:00 - 12:00 Uhr
Wo: ZMMK
Zielgruppe: alle – Studierende und Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen (Phd – Prof.)
Geschlechterdifferenzierte Betrachtung und die Berücksichtigung von Vielfältigkeitsdimensionen in unterschiedlichen Ebenen und Phasen des Forschungsprozesses steigern die Qualität, Robustheit und Reproduzierbarkeit von wissenschaftlichen Studien (Heidari et al. 2016). In vielen Bereichen wie der Medizin, der Klima- oder der Mobilitätsforschung kann die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten im Forschungsprozess zudem lebensrelevant sein. Für Einreichungen bei namhaften Journals wie Nature, Lancet und Cell, aber auch für die Antragstellung bei großen Drittmittelgebern wie der DFG oder der EU ist es daher erforderlich, Geschlecht und weitere Vielfältigkeitsdimensionen zu berücksichtigen, um die Qualität der Forschungsinhalte zu erhöhen.
Dieser Workshop gibt Einblicke in Perspektiven der geschlechtersensiblen Medizin und veranschaulicht, inwiefern Geschlechteraspekte für medizinische Forschungsprozesse von Forschungsfragen, zu Forschungsdesign und -methoden sowie ihr Reporting systematisch und dauerhaft integriert und strukturell verankert werden können. Der Workshop ist für alle Forschungsphasen geeignet.
Seminarinhalte sind:
- Grundlegende Konzepte von Sex, Gender und Intersektionalität verstehen
- Einblicke in Perspektiven geschlechtersensibler Medizin
- Methoden für geschlechter- und vielfältigkeitssensible Forschung aller Forschungsphasen kennenlernen
- Geschlechter- und Vielfältigkeitsaspekte bei Projektanträgen & Drittmittelanträgen
Referentinnen: Clara Müller, Institut für Allgemeinmedizin, UKK und Dr. Lisa Krall, UoC IMPACT, UzK