Intersektionale Ausstellungsanalyse: Gender, Macht und koloniale Narrative
Ansprechperson:
Laura Englert
Institution: Institut für Medienkultur und Theater
E-Mail Kontakt: laura.englert@uni-koeln.de
Donnerstag, 02. Juli 2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Ort: Rautenstrauch-Joest-Museum
Format: Seminar und Führung in der Dauerausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museum, Deutsch
Anmeldung erforderlich - per Mail an laura.englert@uni-koeln.de, beschränkte Teilnehmer:innenzahl: 10 Plätze.
Museen sind keine neutralen Orte, sondern machtvolle Dispositive, die Kultur nicht nur erzählen, sondern konstruieren. Im Fokus steht die Dekonstruktion kolonialer Narrative, eurozentrischer Gendernormen und struktureller Exklusion.
Der gemeinsame Museumsbesuch lädt die Teilnehmer:innen dazu ein über Gender-Konstruktionen und koloniale Darstellungsformen im Ausstellungsraum nachzudenken und zu diskutieren: Welche Rolle spielen eurozentrische Schönheitsideale, Körper- oder Gendernormen bei der Inszenierung von Identität im musealen Raum? Die Ausstellungsanalyse ist die systematische Untersuchung und Bewertung einer Ausstellung hinsichtlich ihrer kuratorischen Konzepte, der räumlichen Inszenierung sowie der Vermittlungsstrategien. Sie hinterfragt kritisch, wie Exponate kontextualisiert werden, welche Narrative dabei entstehen und wie Machtverhältnisse oder gesellschaftliche Diskurse innerhalb des Displays sichtbar – oder unsichtbar – gemacht werden.