Offene Probe des Seminares "die feinen Unterschiede - künstlerische, biographische und performative Forschung zu sozial-ökonomischen Ungleichverhältnissen"
Ansprechperson:
Julia Dick
Institution: Humanwissenschaftliche Fakultät / Department Kunst und Musik
E-Mail Kontakt: jdick1@uni-koeln.de
Montag, 29. Juni 2026
Zeit: 10:00 - 13:00 Uhr
Ort: vorraussichtlich in Raum AEB 2.103 in der Humanwissenschaftlichen Fakultät, ein Fahrstuhl in den zweiten Stock des Gebäudes ist vorhanden.
Format: Seminar, Deutsch
Anmeldung erforderlich - per Mail an jdick1@uni-koeln.de
Das künstlerisch forschende Seminar untersucht mit Studierenden der Ästhetischen Erziehung, Kunst und Intermedia Ursachen, Auswirkungen und Überkommenmöglichkeiten von den offenkundigen und verdeckten sozial-ökonomischen Ungleichverhältnissen in der Gesellschaft. Gemeinsam wird an einer Lectureperformance geprobt, die am 13. Juli um 18 Uhr Prämiere haben wird. Bereits am 29. Juni öffnen wir das Seminar für Interessierte und Neugierige, um bis dahin entstandende Zwischenergebnisse zu zeigen und zu besprechen. Eine Anmeldung ist auf Grund von Teilnehmerbegrenzung & etwaigem Raumwechsel erwünscht.
ausführliche Beschreibung:
Es wird unbequem.
Wir werden über Geld reden.
Über unsere Familien.
Über Ressourcen.
Über Auf- und Abstieg. Über Stolz, Neid, Spott, Mitgefühl, Gleichmut und Verachtung.
Über den vergleichenden Blick auf Andere.
Über Durchlässigkeiten und Grenzen.
Wir machen uns auf die Suche nach Codes in Sprache, Körper, Verhalten und Kleidung, die vermeintlich Aufschluss über Klassenzugehörigkeit zu geben vermögen.
Wir machen Feldforschung in Marienburg, einem der reichsten Stadtteile Kölns und in Chorweiler, einem der ärmsten.
Wir gehen auch mal in Geschäfte und verkleiden uns in gediegenem Cashmere.
Wir versuchen zu ergründen, warum über manches lieber geschwiegen wird und was Vor- und Nachteile davon sind.
Und wir blicken auf das nationale und internationale Geschehen und versuchen, Informationen zu sammeln, wo, wie und warum Geld kulminiert wird und sich die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert.
Wir untersuchen, wie zwischenmenschliche Distanzen entstehen und fragen uns schließlich auch, wie wir diese – trotz Ungleichheitsverhältnisse – überwinden können?
Unsere Beobachtungen, Analysen und Texte verdichten wir in künstlerischen und performativen Erzeugnissen im Rahmen einer gemeinsamen Präsentation am Ende des Semesters.
Das künstlerisch forschende Seminar untersucht mit Studierenden der Ästhetischen Erziehung, Kunst und Intermedia Ursachen, Auswirkungen und Überkommenmöglichkeiten von den offenkundigen und verdeckten sozial-ökonomischen Ungleichverhältnissen in der Gesellschaft. Gemeinsam wird an einer Lectureperformance geprobt, die am 13. Juli um 18 Uhr Prämiere haben wird. Bereits am 29. Juni öffnen wir das Seminar für Interessierte und Neugierige, um bis dahin entstandende Zwischenergebnisse zu zeigen und zu besprechen.