Unsichtbare Wunden: Wie Diskriminierung krank macht und was Psychotherapie darauf antworten kann
Ansprechperson:
Dr. Timo Slotta
Institution: Hochschulambulanz für Psychotherapie, Universität zu Köln (HAPUK)
E-Mail Kontakt: timo.slotta@uni-koeln.de
Dienstag, 30. Juni 2026
Zeit: 14:00 Uhr
Ort: online - uni-koeln.zoom.us/j/93505734285
Format: Vortrag, Deutsch
Anmeldung nicht erforderlich
Wie hängt strukturelle Diskriminierung mit psychischer Gesundheit zusammen? Inwiefern repliziert Psychotherapie Diskriminierung und welchen Beitrag kann sie zu einer gerechten Gesundheitsversorgung leisten?
Personen, die von struktureller Diskriminierung (z.B. Rassismus, Sexismen, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus, etc.) betroffen sind, haben ein höheres Risiko, an psychischen Störungen zu erkranken. Hinzu kommt, dass Diskriminierung auch innerhalb des Gesundheitssystems stattfindet. Im Vortrag wird skizziert, wie der Zusammenhang zwischen Diskriminierungserfahrungen und psychischer Gesundheit verstanden werden kann, wie er in Therapien berücksichtigt werden kann und wie verhindert werden kann, dass Therapien Diskriminierung replizieren.