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Verschwörungsideologien als Herausforderung für die politische Bildung – Ergebnisse aus dem RaisoN-Projekt

Ansprechperson:

Prof.‘in Dr.‘in Gudrun Hentges  
Institution:  Institution: Lehr- und Forschungsbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung, HumF  
E-Mail Kontakt:  ghentges@uni-koeln.de  

Montag, 29. Juni 2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Ort: 906 - HF-Modulbau, Raum 107
Format: Workshop, Deutsch

Anmeldung nicht erforderlich 

Im Workshop werden die Ergebnisse des RaisoN-Projekts (Verbundprojekt TH und Uni Köln) vorgestellt. Gemeinsam analysieren die Teilnehmenden Interviewmaterial, das erhoben wurde, um besser ausloten zu können, vor welchen Herausforderungen politische Bildung heute steht.
Verschwörungsideologie als integraler Bestandteil von extrem rechten bzw. völkisch-autoritären Weltbildern und solchen, die daran anschlussfähig sind, trägt zu Radikalisierungsprozessen in wachsenden Teilen der Bevölkerung bei, oftmals verbunden mit einer Ablehnung der liberalen Demokratie und einer Wissenschaftsleugnung. Dadurch ist der gesellschaftliche Zusammenhalt bis auf die Mikroebene des sozialen Nahraums betroffen.
Eine systematische Erforschung der konkreten Auswirkungen von Verschwörungsideologie auf zwischenmenschliche Beziehungen im sozialen Nahraum (z.B. in der Familie, im Freundeskreis, im Kolleg:innen kreis, in Bildungskontexten etc.) stand bis dato aus. Mit dem Verbundprojekt „RaisoN – Radikalisierungsprozesse durch Verschwörungsideologien“ (Fördergeber: BMFTR) konnten wir diese Forschungslücke schließen.
Das Projekt zielte - neben der Erforschung des Phänomens - auf Handlungs- und Bewältigungsmuster von Betroffenen, auf Bildungs- und Beratungsbedarfe von Einrichtungen sowie auf die Entwicklung von Materialien für die Bildungs- und Beratungspraxis.
Im Rahmen der Diversity-Woche wollen wir Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen und ausgewählte qualitative Daten in Kleingruppen analysieren. Wir werden ausloten, welche Herausforderungen sich für die politische Bildung ergeben und Strategien entwickeln, wie (non-formale) politische Bildung darauf reagieren könnte.