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EU-Forschungsprojekt UniSAFE

Studie zu geschlechtsbezogener Gewalt in Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Die Universität zu Köln nimmt an einem EU-weiten Forschungsprojekt zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt in Hochschulen und Forschungseinrichtungen teil. Die Studie zielt darauf ab, umfassende Kenntnisse über die Mechanismen und Auswirkungen von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt zu erlangen und geeignete Konzepte zu entwickeln, um dieser entgegenzuwirken.

Hierzu findet vom 17. Januar bis 13. Februar 2022 eine Befragung an der Uni Köln statt, deren Zugangslink am 17.01. über die uni-internen Mail-Verteiler (PUMA/SMAIL) an alle Mitarbeitenden und Studierenden versendet wurde. Sollten Sie den Link nicht erhalten haben, wenden Sie sich bitte mit einer gültigen Uni Köln Mailadresse an: unisafe(at)verw.uni-koeln.de.
Durch Ihre Teilnahme können Sie dazu beitragen solide und messbare Daten für das oft nicht ausreichend beachtete Problem der sexualisierten Diskriminierung und Gewalt zu schaffen. Unabhängig davon, ob Sie selbst geschlechtsspezifische Gewalt (mit)erlebt haben oder nicht.

Über die Studie

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist ein weit verbreitetes Phänomen, das in vielen Organisationen, einschließlich Universitäten und Forschungseinrichtungen, auftritt. Verstöße, Missbrauch und Gewalt können körperlicher, sexueller, wirtschaftlicher/finanzieller oder psychologischer Natur sein, on- oder offline, und können geschlechtsspezifische oder sexuelle Belästigung beinhalten. Sie ist dabei nicht auf Gewalt gegen Frauen beschränkt, sondern kann alle Menschen betreffen.

Obwohl die politischen Bedeutung und das wachsende Interesse für das Thema zunimmt, wird über sexualisierte Diskriminierung und Gewalt nach wie vor zu wenig berichtet. Und sie wird nicht ausreichend erforscht. Ein großes Problem, denn ohne genaue Kenntnisse, ist es schwierig ihr durch geeignete Infrastruktur, Maßnahmen und Aktivitäten vorzubeugen, ihr wirksam entgegenzutreten und sie letztlich auch strafrechtlich zu verfolgen.

Die Studie analysiert daher in den folgenden drei Jahren anhand von Umfragen, eingehenden Fallstudien, Interviews und einer strategische Bestandsaufnahme die Daten von 46 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus 15 europäischen Ländern. Unter anderem auch der Universität zu Köln. Sie alle möchten dazu beitragen, fundierte Erkenntnisse über sexualisierte Diskriminierung und Gewalt in Forschungseinrichtungen zu gewinnen, um daraus konkrete Instrumente und Maßnahmen abzuleiten.

 

Was macht die Uni Köln im Bereich (sexualisierte) Diskriminierung?

Die Universität zu Köln fördert eine Kultur des Hinsehens und setzt sich aktiv dafür ein, ein diskriminerungs- und gewaltfreier Studien-, Lehr- und Arbeitsort für ihre Mitglieder und Angehörigen zu sein.

Zentrale Anlauf- und Beratungsstellen bei Diskriminierung finden Sie hier im Portal unter:
https://vielfalt.uni-koeln.de/antidiskriminierung/richtlinie-zum-umgang-mit-diskriminierung-sexualisierter-gewalt-und-mobbing/beratungs-und-anlaufstellen

Weitere Informationen zu sexualisierter Diskriminierung finden Sie auf der Seite der zentralen Gleichstellungsbeauftragten unter:
https://gb.uni-koeln.de/sex_diskriminierung/index_ger.html

Informationen zu Antidiskriminierung sowie zur Richtlinie zum Umgang mit Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und Mobbing finden Sie hier:
https://vielfalt.uni-koeln.de/antidiskriminierung
 

Weitere Informationen zum Projekt UniSAFE

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite von GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften:
https://www.gesis.org/cews/drittmittelprojekte/aktuelle-projekte/unisafe

Und auf der zentralen UniSAFE Projektseite unter:
https://unisafe-gbv.eu/