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Bild: Andreas Klein

Antidiskriminierung

Universitäten sind grundlegend demokratisch verfasst und verstehen sich als Räume des freien Austausches und der Partizipation. Dennoch sind Universitäten ein Spiegelbild unserer Gesamtgesellschaft und reproduzieren dementsprechend die gesellschaftlichen Machtverhältnisse, die bestimmte Gruppen privilegieren und andere benachteiligen. Diskriminierung kann sowohl auf der Ebene des Individuums, als auch auf institutioneller Ebene stattfinden.

          Auf der individuellen Ebene bezieht sich Diskriminierung auf das Verhalten zwischen einzelnen Menschen, durch das Personen ausgegrenzt und abgewertet werden. Unterschiedliche Erhebungen und Studien weisen darauf hin, dass Diskriminierung an Hochschulen durchaus zur Alltagserfahrung von Studierenden und Beschäftigten gehört.

          Auf der institutionellen Ebene geschieht Diskriminierung durch das Handeln einer Organisation, d.h. durch Verordnungen, institutionelle Routinen und die Organisationskultur, durch die bestimmte soziale Gruppen systematisch ausgeschlossen werden.

Antidiskriminierung zielt daher zum einen auf den Ausbau von Strukturen zum Umgang mit Diskriminierungsfällen und zum anderen auf den Abbau struktureller und institutioneller Diskriminierung. Dabei muss die Universität selbst als Produzentin von Ausschlussprozessen in den Blick genommen werden.

 

Einrichtungen, Gremien und Beratung im Bereich Antidiskriminierung

Eine Übersicht aller zentralen Einrichtungen, Gremien und Beratungsangebote im Bereich Antidiskriminierung finden Sie in diesem Portal unter den Rubriken Institutionen und Beratung.

 

Ausgewählte zentrale Maßnahmen im Bereich Antidiskriminierung

Weitere Maßnahmen und Angebote finden Sie in der Diversity-Datenbank.