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Bild: Brian Jackson - Fotolia

Bildungsgerechtigkeit

Bereits die Entscheidung für oder gegen ein Studium hängt von der sozialen und kulturellen Einbettung des Elternhauses bzw. des familiären Umfeldes ab. Nichtakademische Familien, in denen beide Elternteile nicht studiert haben, verfügen häufig nicht über die entsprechenden Ressourcen und das Wissen im Umgang mit akademischen Verhaltensweisen und können diese daher nicht an ihre Kinder vermitteln. Studieninteressierte aus nichtakademischen Familien haben daher einen erheblichen Nachteil gegenüber jenen, die aus akademisch geprägten Elternhäusern kommen. Sogenannte „Studierende der ersten Generation“ und auch Studierende aus zugewanderten Familien sind zudem häufiger auf einen umfangreichen Nebenerwerb angewiesen, der oftmals zeitlich mit den Studienanforderungen kollidiert. Als Folge sind sie mit ihrem Studium stärker belastet und weisen höhere Abbruchquoten auf im Vergleich zu Studierenden, die aus akademischen Familien (ohne Zuwanderungsgeschichte) stammen.

Der Einfluss benachteiligender Faktoren setzt sich in der weiteren wissenschaftlichen Karriere bis zur Professur fort.

Der strategische Bereich Bildungsgerechtigkeit fokussiert daher die beruflichen Übergänge von der Studienaufnahme bis zur Professur und die Unterstützung von Studierenden der ersten Generation auf diesem Weg. Zum anderen werden die universitären Ausschlussmechanismen kritisch in den Blick genommen.

Einrichtungen und Beratung im Bereich Bildungsgerechtigkeit

Eine Übersicht aller zentralen Einrichtungen und Beratungsangebote im Bereich Bildungsgerechtigkeit finden Sie in diesem Portal unter den Rubriken Institutionen und Beratung.

Ausgewählte zentrale Maßnahmen im Bereich Bildungsgerechtigkeit

Weitere Maßnahmen und Angebote finden Sie in der Diversity-Datenbank.