Veranstaltungen
Auf dieser Webseite finden Sie Schulungen und Workshops zur Sensibilisierung im Bereich Antisemitismus/Antisemitismuskritik.
Basis-Workshop „Antisemitismus erkennen und begegnen“
Antisemitismus ist eine latente Belastung und Gefahr für Jüdinnen und Juden. Er bedroht ihre Lebensperspektiven und ist als Angriff auf ihre Menschenwürde sowie die demokratische Kultur eines respektvollen Miteinanders zu bewerten. Er äußert sich verschieden: durch direkte Gewalt, aber auch auf subtilere Weise. Aufgrund der Komplexität der Thematik fühlen sich viele Menschen unsicher in der Einordnung, Bewertung und im Umgang mit Antisemitismus. Von den Betroffenen fühlen sich viele mit ihren Antisemitismuserfahrungen alleingelassen. Der interaktive Workshop soll daher informieren, sensibilisieren und stark machen für den Umgang mit Antisemitismus. Dabei werden die verschiedenen Formen des Antisemitismus ebenso wie Trägergruppen diskutiert. Über den Einbezug von Erlebnisberichten junger jüdischer Erwachsener werden im Anschluss die Erfahrungen dieser in den Mittelpunkt gerückt und Handlungsmöglichkeiten diskutiert.
Die Veranstaltung ist offen für alle Mitglieder der Universität und als Basis-Workshop einsteiger*innenfreundlich. Es wird kein Vorwissen vorausgesetzt. Bei Bedarf kann eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt werden.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Nach erfolgter Anmeldung per E-Mail erhalten Sie eine Bestätigung. Sollten Sie doch nicht teilnehmen können, teilen Sie uns das bitte so früh wie möglich mit.
Dieser Workshop wird vom Team der Fachstelle gegen Antisemitismus des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln durchgeführt.
Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten (IBAS)
Das Projekt Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten (IBAS) erarbeitet Online-Materialien und bietet Präsenz-Schulungen für Beschäftigte an nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, Antisemitismus, insbesondere in seiner israelbezogenen Form, zu erkennen und handlungssicher dagegen vorgehen zu können.
Das Projekt wird inhaltlich vom Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen betreut. Die Organisation und Abwicklung findet in Kooperation mit der Hochschulübergreifenden Fortbildung NRW statt.
Zielgruppe der Schulungen sind Angestellte an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Eine Teilnahme ist kostenlos.
Termine und Anmeldugen finden Sie hier.
Koordination und Kontakt:
Referat Chancengerechtigkeit
E-Mail: antisemitismus(at)verw.uni-koeln.de