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Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder


Die Universität zu Köln war in allen vier Förderrunden des „Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder“ (PP I – III, 2030) erfolgreich. Hochschulen qualifizieren sich alle 5 Jahre für das Programm durch die Einreichung eines Gleichstellungskonzepts, welches eine Status Quo-Analyse und einen Perspektivteil enthält. Nach einer positiven Evaluation können Professuren von erstberufenen Wissenschaftlerinnen gefördert werden. Im Gegenzug zur Kofinanzierung dieser Professuren müssen die Universitäten Mittel für zusätzliche gleichstellungsfördernde Projekte einsetzen. Das Programm trägt somit dazu bei, einerseits die Zahl der Professorinnen zu erhöhen und andererseits die Gleichstellungsstrukturen an den Hochschulen zu stärken.

In den zurückliegenden drei Förderzeiträumen konnte die UzK jeweils drei Professuren besetzen, die die Kriterien des Programms erfüllen. Insgesamt wurden so seit 2009 rund 4,48 Mio. Euro für Gleichstellungsprojekte eingeworben. Weitere 1,2 Mio. Euro wurden von der UzK zusätzlich eingesetzt – eine Vorgabe des Programms.

Die mit diesen Mitteln durchgeführten Projekte und strukturellen Maßnahmen haben die Geschlechtergerechtigkeit an der UzK deutlich gestärkt und wurden teilweise verstetigt. Sie sind in unterschiedlichen Institutionen verankert:

Professorinnenprogramm I (2009 – 2014):
Professorinnenprogramm II (2015 – 2020):
Professorinnenprogramm III (2019 – 2024):
Professorinnenprogramm 2030 (2025 - 2030):

Folgende Maßnahmen sind geplant oder werden aus dem Professorinnenprogramm III fortgeführt:

  • Unterstützung bei der Implementierung von gender-sensiblen Berufungsverfahren durch Entlastungspersonal für die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten.
  • Gendersensible Berufungsverfahren - Erfüllung der Vorgaben in Berufungsverfahren durch Stärkung der Stabsstelle Berufungen im Hinblick auf gendersensible Berufungsverfahren - Schwerpunkt fakultätsspezifische aktive Rekrutierung und karrierephasenübergreifendes Scouting (zentrale Gleichstellungsbeauftragte).
  • International Female Scholars Mentoring Program (IFS) - Strukturiertes englischsprachiges Mentoringprogramm für internationale Wissenschaftlerinnen der UzK (Personalentwicklung).
  • Chancengleichheitsconsulting im Forschungsmanagement – Qualitätsverbesserung von Chancengleichheitskonzepten für Drittmittelanträge sowie Beratung und Sensibilisierung von Antragsteller*innen und Forschungsmanager*innen.
  • Qualitätsoffensive dezentrale Gleichstellungsmaßnahmen - Unterstützung der Fakultäten bei der Umsetzung ihrer intersektionalen Gleichstellungspläne durch Kompetenzaufbau, Vernetzung, Beratung und Information.
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft – Stärkung des universitätseigenen Backupbereichs für die Notfallbetreuung von Kindern (Dual Career & Family Support).
  • Intersektionale Gleichstellungsarbeit - Aufbau von Wissensmanagement und Umsetzungsstrategien zu intersektional ausgerichteter Gleichstellungsarbeit für 
    Gleichstellungsakteur*innen der UzK auf zentraler wie dezentraler Ebene (zentrale Gleichstellungsbeauftragte).
  • Förderung der internationalen Mobilität und Vernetzung von Postdoktorandinnen (R2-R3) - Mobilitätsprogramm zur internationalen Vernetzung von Wissenschaftlerinnen durch Reisestipendien (Dezernat Forschungsmanagement/Abt. Großprojekte).
  • Weiterentwicklung von gender- und diversitätsbezogenen Kompetenzen in Studium und Beruf für Studierende, Wissenschaftler*innen und Hochschulangehörige (GeStiK).
  • Visible (in) Science - Kompetenzaufbau und Kampagne zur Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen R1-R4.
  • Gender & Queer Kompetenztrainings- und Empowerment-Programm - Kompetenzerweiterung in den Themenfeldern Gender und Queer für Mitglieder der Universität zu Köln (zentrale Gleichstellungsbeauftragte).

Kontakt und Information:

Sandra Staudenrausch
Koordinatorin Professorinnenprogramm
Gender & Diversity Consulting

E-Mail: s.staudenrausch(at)verw.uni-koeln.de,
Tel. +49 221 470-90589

Matrixposition zwischen D7 Forschungsmanagement/Abt. 72 (Großprojekte) und dem Referat Chancengerechtigkeit